Wiesbaden auf eigene Faust: Kurhaus, Quellen, Neroberg

Vom Kurhaus über heiße Quellen und die römische Heidenmauer hinauf zur Wasserballastbahn am Neroberg: ein Tag Kurstadt, zu Fuß und in deinem Tempo.

12 Stationen 7,0 km ~1 Std. 44 Min. Gehzeit
Route der Tour durch Wiesbaden
Stopp 1 von 12
380 m·5 Min.
Kurhaus Wiesbaden
Geh nach Osten in Richtung Kurpark
Willkommen in Wiesbaden. Ich bin Alex, und in dieser alten Kurstadt verspielte ein berühmter Schriftsteller mehr als nur Geld.
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Wiesbaden in zwölf Stationen: das Wichtigste vorab

Zwölf Stationen führen dich vom Kurhaus Wiesbaden durch Kurviertel, Altstadt und Quellenviertel bis zur Nerobergbahn: 7,0 km, reine Gehzeit 1 Std. 44 Min., mit Besichtigungen und Pausen rund fünfeinhalb Stunden.

Fast alles ist frei. Eintritt kosten das Museum Wiesbaden, die Kaiser-Friedrich-Therme und die Fahrt mit der Bahn. Route, Karte und GPS-Navigation im Browser sind kostenlos; der AI Tour Guide begleitet dich auf Wunsch.

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Blick auf Wiesbaden

Die Route

Wiesbaden Stadtrundgang Karte: vom Kurhaus zum Neroberg

12 Stopps 7,0 km 1 Std. 44 Min. Gehzeit
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Die 12 Stationen auf dieser Route

  1. Kurhaus Wiesbaden, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    1Kurhaus Wiesbaden
  2. Kurpark Wiesbaden, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    2Kurpark Wiesbaden
  3. Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    3Hessisches Staatstheater Wiesbaden
  4. Wilhelmstraße in Wiesbaden, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    4Wilhelmstraße
  5. Museum Wiesbaden, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    5Museum Wiesbaden
  6. Marktkirche in Wiesbaden, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    6Marktkirche
  7. Heidenmauer in Wiesbaden, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    7Heidenmauer
  8. Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    8Kaiser-Friedrich-Therme
  9. Kochbrunnen in Wiesbaden, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    9Kochbrunnen
  10. Russisch-Orthodoxe Kirche Wiesbaden, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    10Russisch-Orthodoxe Kirche Wiesbaden
  11. Neroberg in Wiesbaden, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    11Neroberg
  12. Nerobergbahn in Wiesbaden, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang
    12Nerobergbahn
  13. Das ist die ganze Route.

    Geh sie mit dem AI Tour Guide, der dich durch jede dieser Straßen führt.

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    Geschafft

Dein Wiesbaden Rundgang: zwölf Stationen von der Kur zum Berg

  1. 1

    Kurhaus Wiesbaden

    Kurhaus Wiesbaden, Station 1 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Hier beginnt Wiesbaden als Kurstadt. Das Kurhaus ist bis heute das gesellschaftliche Zentrum der Stadt und zugleich ihr Kongresshaus: Unter seinem Dach liegen ein großer und ein kleiner Saal, ein Restaurant und die Spielbank. Vor dem Haupteingang breitet sich das Bowling Green aus, eine Rasenfläche mit zwei Brunnen, die ihren Namen britischen Kurgästen verdankt. Zwei Säulenhallen rahmen den Platz: im Süden die Theaterkolonnade, im Norden die Kurhauskolonnade. Mit 129 Metern gilt sie als längste Säulenhalle Europas; heute stehen darin die Automaten des Casinos.

    Die Spielbank hat literarischen Ruhm. Fjodor Dostojewski soll hier die Anregung zu seinem Roman „Der Spieler“ bekommen haben, und noch 2005 galt das Wiesbadener Roulette als das mit den höchsten Einsätzen in Deutschland.

    Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Schon die Römer kannten die heißen Quellen, und der Stadtname geht auf Wisibada zurück, den Badeort in den Wiesen. 1810 baute Christian Zais das erste Kurhaus, ein klassizistisches, eher bescheidenes Gebäude mit Säulenportikus, das Goethe bei einem seiner vielen Besuche lobte. Dann kamen die Kurgäste in Scharen: 1840 waren es 20.000, bis 1910 hatte sich die Zahl verzehnfacht. Ein größeres, prächtigeres Haus musste her, und vor dem stehst du jetzt.

    Achte auch auf den Platz selbst: Zwischen 2004 und 2006 entstand darunter eine Tiefgarage, die alten Platanen an den Seiten wurden dabei durch junge Bäume derselben Art ersetzt. Foyer und Kolonnaden kannst du kostenlos betreten; ein kurzer Blick hinein lohnt sich für jeden. Hinter dem Haus beginnt der Kurpark, 380 Meter, gut fünf Minuten zu Fuß.

    Öffnungszeiten
    Gebäude/Foyer allgemein bei Veranstaltungen und tagsüber zugänglich; Casino-Automaten (Kurhaus Kolonnade) Mo–Sa 11:00–04:00, So & Feiertage 12:00–04:00; klassisches Spiel So–Do 14:45–03:00, Fr–Sa 14:45–04:00
    Preis
    Kostenloser Eintritt zu Gebäude-Foyer und Kolonnaden; Casino-Eintritt mit gültigem Ausweis kostenlos (Spiel-Ausgaben variieren); Veranstaltungstickets separat
  2. 2

    Kurpark Wiesbaden

    Kurpark Wiesbaden, Station 2 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Kurpark wurde 1852 als englischer Landschaftsgarten angelegt und erstreckt sich auf 75.000 Quadratmetern durch das Tal des Rambachs, vom Kurhaus bis an den Ortskern von Sonnenberg. An den Hängen ringsum siehst du die großen Villengebiete der Gründerzeit, gebaut für Menschen, die in Wiesbaden nicht nur kurten, sondern blieben.

    Mittelpunkt ist der Teich mit seiner sechs Meter hohen Fontäne, umgeben von altem, teils exotischem Baumbestand. Such das sogenannte Nizzaplätzchen: Dort stehen zwei Sandsteinsäulen aus dem Mittelbau des alten Kurhauses von 1810, also echte Reste des Zais-Baus, den Goethe lobte. Daneben erinnert eine Büste an Dostojewski, und am anderen Ende steht das Gustav-Freytag-Denkmal. Anfang April verwandeln zahlreiche Magnolien den Park in ein Blütenmeer.

    1907 wurde der Park im Zuge des Kurhaus-Neubaus umgestaltet, 1937 ausgelichtet, und in den letzten Jahren ersetzte man große Bäume durch einheimische Arten. In der Konzertmuschel zwischen Kurhaus und Teich spielten früher jeden Sonntag klassische Konzerte, später kamen Popstars: 2004 Sting, 2005 Patricia Kaas. Am 28. Juli 2005 sprach hier der Dalai Lama vor rund 10.000 Zuhörern. Und während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und der Europameisterschaft 2008 hieß der Park vorübergehend Helmut-Schön-Park.

    Der Eintritt ist frei, und wer Zeit hat, kann hier gut eine Viertelstunde verweilen. Danach geht es zurück zum Bowling Green und zum Staatstheater an dessen Südseite, 600 Meter, etwa acht Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mai–Sep täglich 05:00–23:00; Okt–Apr täglich 05:00–20:00
    Preis
    Eintritt kostenlos
  3. 3

    Hessisches Staatstheater Wiesbaden

    Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Station 3 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Hessische Staatstheater verdankt sich einem prominenten Kurgast: Kaiser Wilhelm II., der regelmäßig zur Kur nach Wiesbaden kam, regte den Bau an und unterstützte ihn kräftig. Den Wettbewerb gewannen die Wiener Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Zwischen 1892 und 1894 errichteten sie das Haus im Stil des Neobarock, nach Vorbildern in Prag und Zürich. Am 16. Oktober 1894 wurde es in Anwesenheit des Kaisers eröffnet; das Foyer fügte Felix Genzmer 1902 hinzu.

    Die Namen des Hauses erzählen deutsche Geschichte. Nach dem Ersten Weltkrieg hieß es Preußisches Staatstheater, ab 1932, als die Stadt die Verantwortung übernahm, Nassauisches Landestheater. Am 3. Februar 1945 traf eine Bombe das Gebäude schwer. Die Front wurde teilweise wiederhergestellt, die Saaldecke erhielt ein zeitgenössisches Gemälde. 1946 übernahm das Land Hessen den Betrieb, 1947 öffnete das Haus als Großhessisches Staatstheater wieder. Zwischen 1975 und 1978 wurde der Zuschauerraum nach historischem Vorbild restauriert und um einen Neubau von Hardt-Waltherr Hämer für Proben, Werkstätten und Verwaltung ergänzt.

    Heute spielt das Haus Oper, Schauspiel, Ballett, Musical und Konzerte, mit dem Hessischen Staatsorchester als eigenem Orchester. Drei Bühnen liegen im historischen Bau: das Große Haus mit 1.041 Plätzen, das Kleine Haus mit 328 und das Studio mit 89; seit 2003 kommt die Wartburg als eigene kleine Spielstätte dazu. Seit 1896 finden hier die Internationalen Maifestspiele statt, gegründet nach dem Vorbild von Bayreuth.

    Die Fassade kannst du jederzeit ansehen, in den Saal kommst du mit einer Vorstellungskarte, die es an der Theaterkasse gibt. Wenn du abends in der Stadt bleibst, ist ein Abend im Großen Haus eine schöne Art, das Wiesbaden des Kaisers zu erleben. Zur Wilhelmstraße sind es nur 230 Meter, drei Minuten.

    Öffnungszeiten
    Außenansicht jederzeit zugänglich; Kasse (Großes Haus) Di–Fr 11:00–19:00, Sa 11:00–14:00, Mo/So/Feiertage geschlossen; Vorstellungskasse öffnet 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn
    Preis
    Veranstaltungstickets variieren je nach Vorstellung und Sitzkategorie; Kassenöffnungszeiten kostenlos
  4. 4

    Wilhelmstraße

    Wilhelmstraße in Wiesbaden, Station 4 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Wilhelmstraße ist Wiesbadens Prachtboulevard. Erste Pläne für eine Alleestraße zwischen dem Kurgebiet und der damals neuen Friedrichstraße zeichnete 1806 der nassauische Baudirektor Carl Florian Goetz. Angelegt hat sie 1810 Stadtbaumeister Christian Zais, derselbe, der das erste Kurhaus baute, und zwar nur auf einer Seite mit Bäumen. Seit 1820 trägt sie den Namen von Herzog Wilhelm I. von Nassau-Weilburg, der das Herzogtum Nassau von 1816 an bis 1839 regierte.

    Die Straße läuft vom Kureck nach Süden bis zur Rheinstraße und bildet die östliche Kante des Historischen Fünfecks. Damit ist sie auch eine Grenze: auf der einen Seite die Altstadt, auf der anderen das Kur- und Villengebiet. Entlang der Straße reihen sich noble Läden. Gegenüber dem Kurhausplatz liegt der Kaiser-Friedrich-Platz mit dem Denkmal Kaiser Friedrichs III. und dem Luxushotel Nassauer Hof.

    Geh ein Stück und schau genau hin: Südlich des Staatstheaters öffnet sich der Landschaftspark Warmer Damm, gegenüber zeigt der Bellevue-Saal im Erdgeschoss des einstigen Hotels Bellevue zeitgenössische Kunst. An der Ecke Friedrichstraße steht das klassizistische Erbprinzenpalais, heute Sitz der Industrie- und Handelskammer; dort begann einst auch das Museum Wiesbaden. An der Ecke zur Frankfurter Straße findest du das Literaturhaus Villa Clementine, einige Häuser weiter den Nassauischen Kunstverein.

    Auf dem Gelände des früheren Victoria-Hotels und Badehauses an der Wilhelmstraße 1 begann 2019 der Bau des Museums Reinhard Ernst, entworfen vom japanischen Architekten Fumihiko Maki für rund 400 Werke abstrakter Kunst. Die Straße selbst ist frei und jederzeit offen. Zum Museum Wiesbaden sind es 490 Meter, sieben Minuten.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  5. 5

    Museum Wiesbaden

    Museum Wiesbaden, Station 5 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Das Museum Wiesbaden vereint zwei Welten unter einem Namen: Kunst und Naturgeschichte. Es gehört zu den fünf hessischen Landesmuseen, neben Kassel, Darmstadt, der Saalburg und dem Glauberg.

    Seine Anfänge verdankt es den Bürgern der Stadt und Goethe. Der Dichter war 1814 und 1815 in Wiesbaden und überredete 1825 die Frankfurter Sammler Johann Isaac und Johann Christian Gerning, ihre umfangreichen Kunst- und Altertumssammlungen dem Herzogtum Nassau zu überlassen, gegen eine lebenslange Rente. Bürgervereine, vom herzoglichen Hof kontrolliert, bauten die Sammlungen rasch aus: der 1812 gegründete Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung, der Nassauische Verein für Naturkunde und der Nassauische Kunstverein. So entstanden drei zunächst eigenständige Museen.

    Ihr erstes Quartier war das Erbprinzenpalais an der Wilhelmstraße, an dem du eben vorbeigekommen bist. 1821 zogen die drei Museen und die Landesbibliothek dort ein. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es zu eng, der Ruf nach einem Neubau immer lauter. 1866 kamen die Museen unter preußische Kontrolle, 1899 übernahm sie die Stadt, die damals genug Geld hatte, um Kultur zu fördern.

    Der Besuch kostet Eintritt und lohnt sich vor allem, wenn du Kunst oder Naturkunde magst; plane dann gut eine Stunde ein. Wer nur draußen bummeln will, geht weiter. Zur Marktkirche sind es 710 Meter, etwa zehn Minuten.

    Öffnungszeiten
    Di, Mi, Fr, Sa, So 10:00–17:00; Do 10:00–21:00; Mo geschlossen (geöffnet Feiertage 10:00–17:00, außer Jan 1, Dez 24, 25, 31 geschlossen)
    Preis
    Dauersammlung 8 EUR (ermäßigt 5 EUR); Sonderausstellungen 12 EUR (ermäßigt 9 EUR, inkl. Dauersammlung); unter 18 kostenlos; freier Eintritt jeden 1. Samstag des Monats
  6. 6

    Marktkirche

    Marktkirche in Wiesbaden, Station 6 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die rote Backsteinkirche am Schlossplatz ist Wiesbadens evangelische Hauptkirche, gegenüber dem Stadtschloss. Carl Boos entwarf sie im neugotischen Stil, gebaut wurde zwischen 1853 und 1862. Bei ihrer Fertigstellung war sie das größte Backsteingebäude des Herzogtums Nassau, deshalb nennt man sie auch Nassauer Landesdom.

    Ihr Anlass war ein Unglück: Am 27. Juni 1850 brannte die mittelalterliche Mauritiuskirche nieder, und ihre Außenmauern erwiesen sich als nicht mehr standfest. Boos schlug drei Bauplätze vor: den alten am Mauritiusplatz, den Schlossplatz und einen Hang in den Weinbergen am Taunus. Der alte Platz fiel durch, weil die neue Kirche den Anspruch der Residenz und des aufstrebenden Kurorts zeigen sollte. Die fünf Pfarrer und der Kirchenvorstand wollten den Weinberg, damit man die Kirche von Weitem sieht, doch sechs Laien setzten den zentralen Schlossplatz durch. Der Herzog stellte das Grundstück, zahlte aber nichts für den Bau.

    Boos bekam den Auftrag ohne Wettbewerb und orientierte sich an Schinkels Friedrichswerderscher Kirche in Berlin. Seine fünf Türme wurden als zu materialhungrig und zu hoch kritisiert; er antwortete, indem er den Hauptturm auf etwa 98 Meter erhöhte. Der Grundstein wurde am 22. September 1853 gelegt. Später war Ernst Ludwig Dietrich hier Pfarrer, ab 1933 auch Landesbischof.

    Der Eintritt ist frei, ein kurzer Blick ins Innere passt in jeden Rundgang. Übrigens endete die römische Heidenmauer einst ganz in der Nähe dieser Kirche. Zu ihren sichtbaren Resten gehst du 500 Meter, sieben Minuten.

    Öffnungszeiten
    Mär–Okt: Di–Fr 12:00–18:00, Sa–So & Feiertage 13:00–17:00, Mo geschlossen; Nov–Feb: Di–Fr 12:00–17:00, Sa–So & Feiertage 13:00–17:00, Mo geschlossen; Advent: Di–Fr 12:00–16:00, Sa–So 13:00–16:00
    Preis
    Eintritt kostenlos
  7. 7

    Heidenmauer

    Heidenmauer in Wiesbaden, Station 7 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Mit der Heidenmauer stehst du vor dem ältesten erhaltenen Bauwerk Wiesbadens und seinem bekanntesten römischen Denkmal. Die Stadt hieß damals Aquae Mattiacorum, und die Mauer entstand nach bisheriger Ansicht um 370 n. Chr. unter Kaiser Valentinian I. Wozu die Wehrmauer genau diente, weiß bis heute niemand sicher, und auch das Datum lässt sich nur grob der späten Römerzeit zuordnen.

    Schau dir das Mauerwerk an: Es ist Gussmauerwerk aus uneinheitlichem Stein, außen verkleidet mit Handquadern von etwa 30 mal 20 Zentimetern aus Mainzer Muschelkalk oder Kalkstein. An der Basis ist die Mauer 2,30 Meter stark und bis zu 10 Meter hoch. Das gut drei Meter breite Fundament liegt nur flach im Boden und ruht auf Holzpfählen von rund 15 Zentimetern Durchmesser und 80 Zentimetern Länge. Ein später verbauter Zinnendeckstein verrät sogar den Wehrgang: Der Archäologe Emil Ritterling errechnete daraus eine Breite zwischen 1,52 und 1,57 Metern.

    Nachweisen lässt sich die Mauer heute auf 520 Metern, sichtbar sind rund 80. Sie beginnt auf dem Schulberg, läuft talwärts und endet in der Straße Am Römertor; früher knickte sie an der Langgasse ab und reichte bis zur Marktkirche, wo im Mittelalter ein Turm, der Stümperturm, stand.

    Das Tor, das du hier siehst, ist nicht römisch. In wilhelminischer Zeit wurde die Mauer für den Bau der Coulinstraße durchbrochen und mit dem sogenannten Römertor im Stil der Zeit ergänzt, ein Stück Römer-Romantik des 19. Jahrhunderts im Quellenviertel. Der Ort ist frei zugänglich. Zur Kaiser-Friedrich-Therme ist es nur 100 Meter, eine Minute.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  8. 8

    Kaiser-Friedrich-Therme

    Kaiser-Friedrich-Therme in Wiesbaden, Station 8 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Kaiser-Friedrich-Therme, ursprünglich Kaiser-Friedrich-Bad genannt, ist ein historisches Thermalbad aus den Jahren zwischen 1910 und 1913. Entworfen hat es der Architekt und damalige Stadtbauinspektor August O. Pauly, mit deutlichen Anklängen an Reformarchitektur und Jugendstil.

    Gespeist wird das Bad aus der Adlerquelle, nach dem Kochbrunnen der zweitgrößten Thermalquelle Wiesbadens; ihr Wasser kommt mit 64,6 °C aus dem Boden. Herzstück ist das sogenannte irisch-römische Bad mit seinen Mosaikfliesen, 1999 aufwendig saniert und um mehrere Räume erweitert. Seitdem gibt es auf 1.450 Quadratmetern eine Saunalandschaft mit Tepidarium, Sudatorium, Sanarium, Russischem Dampfbad, Finnischer Sauna und Steindampfbad, dazu Lavacrum, Frigidarium und eine tropische Eisregenzone. Massagen, Sandbad, Rasul und kosmetische Anwendungen ergänzen das Angebot. Angeschlossen ist eine Seniorenresidenz.

    Ob sich ein Besuch lohnt, hängt von deinem Tag ab. Ein Bad hier kostet Eintritt und ist kein Abstecher für zwischendurch; plan es als eigenen Block ein, am besten nach dem Rundgang, und prüf vorher, ob an deinem Tag gemischter Betrieb ist. Für den Rundgang reicht der Blick auf das Gebäude.

    Das Wasser des Kochbrunnens wird übrigens genau hier aufbereitet, bevor es ins Thermalnetz der Stadt fließt. Zur Quelle selbst sind es 300 Meter, vier Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–22:00 (Dienstag: nur Frauen / Damentag); Einlass bis 1 Std. vor Schluss, Saunen schließen 30 Min. vor Schluss
    Preis
    Mo-Do (mind. 2 Std.): 15,00 EUR Erwachsene (ermäßigt 12,00 EUR); Mo-Do 3 Std.: 20,00 EUR (erm. 16,00 EUR); Mo-Do 4 Std.: 25,00 EUR (erm. 20,00 EUR); Fr-So & Feiertage (mind. 2 Std.): 17,00 EUR Erwachsene (erm. 13,60 EUR); Fr-So 3 Std.: 22,00 EUR (erm. 17,60 EUR); Fr-So 4 Std.: 27,00 EUR (erm. 21,60 EUR); je weitere 15 Min. 2,50 EUR (erm. 2,00 EUR)
  9. 9

    Kochbrunnen

    Kochbrunnen in Wiesbaden, Station 9 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Kochbrunnen ist die bekannteste und heißeste Thermalquelle Wiesbadens, und sein Name sagt es: Das Wasser tritt mit 66,1 °C aus. Im 19. Jahrhundert war die Natrium-Chlorid-Quelle das Zentrum der Wiesbadener Trinkkur. Urkundlich erscheint sie 1366 als Bryeborn, also Brühborn, und 1536 als Syedenborn, Siedeborn; bekannt war sie wohl schon den Römern.

    Die Quelle ist artesisch und steigt aus 2.000 Metern Tiefe auf, gefasst ist sie heute durch eine 43 Meter tiefe Bohrung. Rund 360 Liter fließen pro Minute. Das Wasser ist klar, riecht schwach nach Schwefelwasserstoff und schmeckt stark salzig. Achte auf die roten Ablagerungen: Wenn das kohlensäurereiche Wasser sich entspannt, fällt Kalk aus, und oxidierende Metalle färben diesen Sinter rot. Gelöst sind 8,1 Gramm Mineralstoffe pro Liter, Meerwasser hat etwa 30.

    Nur ein kleiner Teil des Wassers speist die Trinkstelle im Kochbrunnenpavillon und den Kochbrunnenspringer. Der Großteil fließt in die Aufbereitung im Kaiser-Friedrich-Bad und von dort ins weit verzweigte Thermalwassernetz: hinauf ins Thermalbad Aukammtal, und als Heizung in die Wohnungen im ehemaligen Palasthotel und im Weberhof. Auch das Rathaus wurde so geheizt, bis man es aus Wartungsgründen abstellte. Die aggressiven Salze verlangen Pumpen aus hochwertigem Edelstahl. Früher fing man die Salze beim Verdampfen auf, füllte sie in Tüten und verkaufte sie als Heilmittel für zu Hause.

    Der Platz ist frei und immer zugänglich. Jetzt kommt die längste Etappe: 2410 Meter, etwa 37 Minuten, bergauf zur Russisch-Orthodoxen Kirche auf dem Neroberg.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Eintritt kostenlos
  10. 10

    Russisch-Orthodoxe Kirche Wiesbaden

    Russisch-Orthodoxe Kirche Wiesbaden, Station 10 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Schon von Weitem leuchten die fünf vergoldeten Kuppeln der Russisch-Orthodoxen Kirche der heiligen Elisabeth über der Stadt. In Wiesbaden nennt man sie oft einfach Griechische Kapelle. Sie ist die einzige russisch-orthodoxe Kirche der Stadt; zu ihr gehören ein Pfarrhaus und ein russischer Friedhof.

    Hinter dem Bau steht eine Liebesgeschichte mit traurigem Ende. Herzog Adolf von Nassau heiratete 1844 die Großfürstin Elisabeth Michailowna, eine Nichte von Zar Nikolaus I. Ein Jahr später starb sie mit 19 Jahren im Kindbett, ebenso ihre neugeborene Tochter. Adolf trauerte so tief, dass er um ihr Grab eine Kirche bauen ließ, bezahlt aus ihrer Mitgift. Baumeister Philipp Hoffmann studierte dafür russische Kirchenarchitektur und nahm die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau zum Vorbild. Am 25. Mai 1855 wurde die Kirche der heiligen Elisabeth geweiht, der Mutter Johannes des Täufers und Namenspatronin der Toten. Kurz darauf brachte eine Prozession den Sarg von Mutter und Kind aus der Bonifatiuskirche, wo er vorübergehend stand, in die Krypta.

    Die Kirche diente vor allem den russischen Gästen, für die Wiesbaden im 19. Jahrhundert ein beliebter Kurort war. Selbst Zar Nikolaus II. betete hier mit seiner frisch angetrauten Frau Alexandra Fjodorowna. Auf dem nahen Friedhof von 1856, dem größten russischen Friedhof Europas außerhalb Russlands, liegen viele, die sich in der Weltkurstadt niederließen, darunter der Maler Alexej von Jawlensky.

    Der Eintritt ist frei, und der Blick ins Innere lohnt sich nach dem langen Anstieg auf jeden Fall. Zum Neroberg selbst sind es 400 Meter, acht Minuten.

    Öffnungszeiten
    Täglich 10:00–18:00 (sonntags 10:00–18:00 / 09:00–16:00 Winterplan)
    Preis
    Eintritt kostenlos
  11. 11

    Neroberg

    Neroberg in Wiesbaden, Station 11 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Der Neroberg, früher auch Ersberg genannt, ist Wiesbadens Hausberg und ein beliebtes Ausflugsziel. Mit 245 Metern über dem Meer überragt er den Schlossplatz um 130 Meter, und genau diesen Höhenunterschied hast du gerade in den Beinen. Geologisch ist er ein südlicher Ausläufer des Vortaunus, eingefasst von den Tälern von Schwarzbach und Dambach, die unter der Taunusstraße zusammenfließen und über den Salzbach in den Rhein entwässern.

    Die Flanken und der größte Teil des Rückens sind bewaldet, Kuppe und oberer Südhang sind als Park angelegt, und am steileren Südhang wachsen Weinreben. Am Hangfuß ziehen sich großbürgerliche Häuser entlang der Weinbergstraße und des Nerotals, auch sie Zeugen der Zeit, als Wiesbaden Weltkurstadt war.

    Hier oben lohnt es sich, kurz durchzuatmen und auf die Stadt zu schauen, deren Geschichte du gerade abgegangen bist: vom Kurhaus über die Marktkirche bis zu den Quellen. Der Berg ist frei und jederzeit zugänglich.

    Zur letzten Station, der Nerobergbahn, gehst du 830 Meter, etwa 13 Minuten.

    Öffnungszeiten
    24/7
    Preis
    Kostenlos
  12. 12

    Nerobergbahn

    Nerobergbahn in Wiesbaden, Station 12 auf dem selbstgeführten Stadtrundgang

    Die Nerobergbahn ist seit 1888 in Betrieb und die letzte Bergbahn ihrer Art in Deutschland, heute ein technisches Kulturdenkmal. Auf 438 Metern Länge überwindet sie bei durchschnittlich 190 Promille Steigung 83 Höhenmeter zwischen Nerotal und Neroberg. Jedes Jahr fahren mehr als 250.000 Menschen mit, rund 80 Prozent davon Touristen.

    Das Prinzip ist verblüffend einfach: Zwei Wagen hängen an einem Stahlseil, das oben über ein Umlenkrad ohne Antrieb läuft. Der Tank des jeweils oberen Wagens wird mit bis zu 7.000 Litern Wasser gefüllt, und das schwerere Fahrzeug zieht bei der Talfahrt das andere hinauf. Das Gleis hat drei Schienen, die mittlere teilen sich beide Wagen, und zwischen den Schienen jeder Fahrbahn liegt eine Zahnstange.

    Ursprünglich war eine Zahnradbahn geplant: 1873 erhielt der Schweizer Ingenieur Niklaus Riggenbach die Konzession, doch der Gründerkrach beendete das Projekt noch im selben Jahr. 1886 beantragte der Unternehmer Carl Rudolf aus Baden-Baden die Wasserballastbahn, am 25. September 1888 wurde sie eröffnet. Viel Kritik erntete das Viadukt mit vier gemauerten Bögen über dem Nerotal; noch 1902 beschwerte sich Kaiser Wilhelm II. darüber. Es steht bis heute. 1923 ruhte der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen, zwei Jahre später übernahm die Stadt. Ein 1939 geplanter Umbau auf größere Wagen und elektrischen Antrieb scheiterte am Zweiten Weltkrieg.

    Die Fahrt kostet Eintritt und ist ein passender Abschluss: Wenn die Bahn fährt, schwebst du mit Wasserballast hinab ins Nerotal. Zurück zum Start führt dich auf Wunsch die GPS-Navigation im Browser.

    Öffnungszeiten
    Betriebssaison 3. April bis 1. November 2026: täglich 09:00–19:00 alle 15 Minuten; Wintersaison: geschlossen
    Preis
    Berg- und Talfahrt: 6,00 EUR Erwachsene, 3,50 EUR Kinder (6–14 Jahre); einfache Fahrt: 4,00 EUR Erwachsene, 2,50 EUR Kinder (6–14 Jahre); Familienkarte Berg- und Talfahrt: 13,00 EUR (2 Erwachsene + bis zu 3 Kinder); Gruppen ab 10 Personen, Berg- und Talfahrt: 4,50 EUR Erwachsene, 2,50 EUR Kinder
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Wiesbaden Route geladen
Kurhaus WiesbadenKurpark WiesbadenHessisches Staatstheater WiesbadenWilhelmstraße+8
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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Wiesbaden entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.

12Stopps 7,0km 1 Std. 44 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Kürzere Varianten für deinen Tag in Wiesbaden

Nicht jeder will an einem Tag vom Kurhaus bis auf den Neroberg. Die Route lässt sich gut teilen: unten in der Stadt das Kurviertel und die Quellen, oben der Berg mit Kirche und Bahn.

Kurviertel kompakt

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5

Für alle mit einem halben Tag und Lust auf Kurstadt und Kunst: Kurhaus, Kurpark, Staatstheater, Wilhelmstraße und Museum Wiesbaden. Reine Gehzeit 23 Minuten auf rund 1,7 km; Eintritt kostet nur das Museum.

Kur, Altstadt und heiße Quellen

Stopps: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9

Ohne den Anstieg zum Neroberg: vom Kurhaus über Marktkirche und Heidenmauer bis zum Kochbrunnen. Reine Gehzeit 45 Minuten auf rund 3,3 km; Eintritt kosten das Museum Wiesbaden und, falls du baden willst, die Kaiser-Friedrich-Therme.

Vom Kochbrunnen auf den Neroberg

Stopps: 9, 10, 11, 12

Für alle, die das Kurviertel schon kennen und Grün, Aussicht und Technikgeschichte suchen: Kochbrunnen, Russisch-Orthodoxe Kirche, Neroberg und Nerobergbahn. Reine Gehzeit 58 Minuten auf rund 3,6 km; zahlen musst du nur die Bahnfahrt.

Wie lange dauert der Wiesbaden Rundgang bis zur Nerobergbahn?

Die reine Gehzeit beträgt 1 Std. 44 Min. Die Etappen im Kurviertel und in der Altstadt sind kurz, meist unter zehn Minuten. Die längste liegt zwischen Kochbrunnen und Russisch-Orthodoxer Kirche: 2410 Meter, 37 Minuten, und es geht bergauf, denn der Neroberg überragt den Schlossplatz um 130 Meter.

Mit einem Museumsbesuch von gut einer Stunde und kurzen Halten an den übrigen Stationen bist du rund fünfeinhalb Stunden unterwegs, ohne Museum gut vier Stunden. Die Variante Kurviertel kompakt füllt mit Museum gut zweieinhalb Stunden, Kur, Altstadt und heiße Quellen knapp vier, der Weg vom Kochbrunnen auf den Neroberg gut zwei. Ein Bad in der Kaiser-Friedrich-Therme kommt jeweils als eigener Block dazu.

Vor dem Start in Wiesbaden

  • Start und Ende: Empfohlen ist der Start am Kurhaus Wiesbaden, einsteigen kannst du aber an jeder Station. Die Route endet an der Nerobergbahn; die GPS-Navigation im Browser führt dich auf Wunsch zurück zum Start.
  • Tageszeit: Starte am Vormittag, dann bleibt genug Zeit für das Museum und den Anstieg zum Neroberg. Prüf vorher die aktuellen Öffnungszeiten von Museum Wiesbaden, Marktkirche und Russisch-Orthodoxer Kirche.
  • Eintritt: Eintritt kosten das Museum Wiesbaden, die Kaiser-Friedrich-Therme und die Fahrt mit der Nerobergbahn. In den Saal des Staatstheaters kommst du mit einer Vorstellungskarte. Kurhaus-Foyer, Kolonnaden, Kurpark, Marktkirche, Russisch-Orthodoxe Kirche und alle Stationen unter freiem Himmel sind frei.
Routenkarte des Stadtrundgangs durch Wiesbaden
AI Tour Guide

Dein Guide für Wiesbaden ist bereit, wenn du es bist

Drück auf Start und ein AI Tour Guide übernimmt ab hier: Er leitet die Route durch Wiesbaden, erzählt die Geschichten und macht aus deinem Spaziergang ein echtes, lebendiges Gespräch. Keine App, kein Download, läuft im Browser.

12Stopps 7,0km 1 Std. 44 Min.Gehzeit 13Sprachen
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Was der AI Tour Guide auf dem Weg vom Kurhaus zum Neroberg erzählt

Auf dieser Route stecken hinter fast jeder Fassade Kurgäste, Herzöge und Zaren. Der AI Tour Guide führt dich als Gespräch hindurch: Er begrüßt dich am Kurhaus, erzählt die Geschichten der Orte, fragt nach und merkt sich, ob dich eher Dostojewski und die Spielbank reizen oder die Technik der Wasserballastbahn. Du kannst ihn jederzeit unterbrechen, etwa mit der Frage, was Jawlensky gemalt hat oder wie das Leben einer Herzogsfamilie in Nassau aussah. Zum Start bekommst du 100 Gratis-Credits; danach wählst du diese Tour all-inclusive für 19,99 € ohne Zeitlimit oder Credits zu 5 € pro Stunde.

Ein echtes Gespräch Ein AI Tour Guide begrüßt dich, leitet die ganze Route und erzählt dir die Geschichten und Fakten, während du gehst, fragt dich, was du sehen willst, und hält ein echtes Gespräch am Laufen. Keine Aufnahme, die du auf Play drückst.
Karten-Navigation Folge der Route auf der Karte und geh in deinem eigenen Tempo. Du entscheidest, wo du startest und wann es zur nächsten Station geht.
Frag einfach Neugierig auf ein Gebäude am Weg? Frag deinen AI Tour Guide direkt vor Ort und das Gespräch geht weiter.
13 Sprachen Jederzeit die Sprache wechseln, keine separate Tour nötig.
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Häufige Fragen zu Wiesbaden zu Fuß

Kann ich ins Casino im Kurhaus?

Ja. Der Eintritt in die Spielbank ist kostenlos, du brauchst aber einen gültigen Ausweis. Die Automaten stehen in der Kurhauskolonnade.

Lohnt sich der Rundgang auch im Winter?

Ja, nur die Nerobergbahn fährt nicht das ganze Jahr und ruht im Winter. Den Neroberg erreichst du trotzdem zu Fuß. Für Museum und Kirchen gilt: kurz die aktuellen Öffnungszeiten prüfen.

Ist die Tour für Familien geeignet?

Gut sogar: Kinder mögen den dampfenden Kochbrunnen, den Teich mit Fontäne im Kurpark und die Bahn mit ihrem Wassertank. Für die Nerobergbahn gibt es Kinder- und Familientickets, das Museum Wiesbaden ist für alle unter 18 frei. Den langen Anstieg zum Neroberg kannst du mit der Variante ohne Berg auslassen.

Lässt sich Wiesbaden mit einer Nachbarstadt kombinieren?

Mainz liegt nur rund 10 km entfernt und hat einen eigenen Rundgang durch Mainz, gut für einen zweiten halben Tag. Für Frankfurt, 31 km entfernt, nimmst du dir besser einen eigenen Tag.

Ist der Rundgang wirklich kostenlos?

Ja. Die ganze Tour ist kostenlos: Route, interaktive Karte und GPS-Navigation kosten dich nichts. Optional und kostenpflichtig ist nur der AI Tour Guide, der dich per Stimme durch die Tour führt und mit dir ins Gespräch kommt. Du testest ihn mit 100 kostenlosen Credits, danach zahlst du 5 € pro Stunde oder 19,99 € für diese ganze Tour, ohne Zeitlimit. Nicht enthalten ist der Eintritt bei 2 der 12 Stopps: Museum Wiesbaden und Kaiser-Friedrich-Therme verlangen eigenen Eintritt.

Muss ich eine App herunterladen?

Nein. Alles läuft im Browser deines Smartphones. Öffne die Route und lauf los, ohne Download und ohne Anmeldung.

Muss ich den Rundgang vorab buchen?

Keine Buchung nötig. Dieser selbstgeführte Rundgang ist jederzeit verfügbar. Öffne einfach die Route im Browser und lauf los. Der AI Tour Guide funktioniert sofort, ohne App, ohne Reservierung.

In welchen Sprachen ist der AI Tour Guide verfügbar?

Der AI Tour Guide spricht 13 Sprachen. Du machst die Tour in deiner eigenen Sprache und kannst jederzeit wechseln.

Kann ich Stationen überspringen oder die Route ändern?

Klar. Es ist deine Tour. Überspring Stationen, bleib länger an Orten, die dir gefallen, oder starte an einem beliebigen Punkt der Route. Du bestimmst das Tempo.
Bildnachweise
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